Sonntag, 13. Juni 2010

Nemesis

Buchbesprechung Dillard, J.M.: Nemesis. Heyne 2002.

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Mein herzlichster Dank geht in Richtung Hans Ötzthaler, der mir dieses Buch schenkte und das Wochenende durch seine Anwesenheit versüßte

Story: Der Beta-Quadrant erfährt durch einen neuerlichen Machtwechsel an der Spitze des Romulanischen Sternenmperiums wiederholte politische Instabilität. Kein Wunder also, dass die Sternenflottenspitze ihr Flaggschiff und ihren besten Captain zum diplomatischen Antrittsbesuch ins Rennen schickt.
Vagen Gerüchten zufolge ist der neue Prätor Shinzon zur allgemeinen Überraschung kein Romulaner, denn der denkwürdige Staatsstreich, der ihn an die Spitze des Herrschaftsapparates katapultierte, ging von einem Volk aus, das niemand auf dem Radar hatte: den Remanern.
Diese seit jeher recht stiefmütterlich behandelten Leib- und Arbeitssklaven der Romulaner schüttelten das Joch ihrer Unterdrücker ab und beginnen nun, den eher unscheinbaren Schwesterplaneten Romulus' ins Rampenlicht der Weltenöffentlichkeit zu rücken.
Umso größer ist Picards Überraschung, als sich hinter dem Namen Shinzon nicht etwa das vampirgleiche Gesicht eines remanischen Söldners verbirgt, sondern das eines Menschen, dessen Züge ihm stark bekannt vorkommen. Kein Wunder, denn es sind seine eigenen!
Shinzon ist nämlich nichts Geringeres als ein Klon; ein genetisches Ebenbild, das die Romulaner aus taktischen Gründen von Picard anfertigten, um irgendwann einmal einen Spion mitten im Herzen der Föderation platzieren zu können. Ironischerweise war es ein Machtwechsel, der Shinzon nach Remus verschlug, wo er einen aufsehensarmen Tod finden sollte.
Doch er fand etwas anderes: Die Solidarität eines unterdrückten Volkes, das in ihm wiederum den prophezeiten Befreier fand.
Schnell wird jedoch klar, dass Picard und sein Ableger Shinzon nur wenig eint, denn der junge Adoptionsremaner ist gewillt, bis zum Äußersten zu gehen, um seine Verbundenheit mit Remus durch Verzicht auf seine menschliche Herkunft zu demonstrieren: Sein riesiges Schiff, die Scimitar, ist nicht nur ein waffenstarrendes Kriegsschiff, sondern auch ein überdimensionierter Generator für Thalaronemissionen, die das Leben ganzer Planeten auslöschen kann – und die Erde ist sein erstes Ziel...

Lobenswerte Aspekte: Bereits mit der Einführung in dieses letzte Kinoabenteuer der TNG-Crew beginnt der Lesespaß: Autor John Logan plaudert ungezwungen aus dem Nähkästchen über den Entstehungsprozess des Drehbuches. Man baut sofort Sympathien zu dem engagierten Fan auf, der aus den eigenen Reihen stammt.
Das merkt man der eigentlichen Geschichte, die in dieser Form allerdings aus der bearbeitenden Feder der Novellisationsveteranin J.M. Dillard stammt, auch an. Denn die füttert den verwöhnten Fan mit genau der Kost, die ihm am besten mundet: knusprige Hintergrundinfos aus Freilandhaltung!
So wird das Star-Trek-Universum durch ein Kaleidoskop von neuen Namen für bekannte Gesichter bereichert: Angefangen beim romulanischen Prätor Hiren (vgl. S. 25), über den Commander Suran (vgl. S. 52) bis hin zum versterbenden Fähnrich Branson, der gegen Ende des Buches von der warmen Brücke der Enterprise in das kalte Vakuum des Weltalls gesogen wird (vgl. S. 66).
Doch damit nicht genug! Personen wie Hiren (vgl. S. 25f.), Donatra (vgl. S. 51ff.) oder Shinzon (S. 114f.) erhalten einen für die Gesamtseitenzahl erstaunlich detailreichen Background.
Wer nicht die DVD besitzt, in der auch die herausgeschnittenen Szenen als Bonus dargeboten werden, wird außerdem von der Vielfalt an nicht gekannten Szenen überrascht. Ergänzungen wie Wesley Crushers Rückkehr zur Hochzeit (vgl. S. 38), Picards Unterredung mit seinem zukünftigen ersten Offizier (vgl. S. 48ff.) oder die humorvolle Schlussszene um den neuen ersten Offizier Martin Madden (vgl. S. 230ff.) fehlen dem Film sehr und besonders in diesem Buch merkt man, wie wichtig diese und weitere Einblicke für das Gesamtverständnis und den Gesamteindruck eigentlich sind.
Der unbestreitbare Höhepunkt ist jedoch ein Kapitel, das es erst gar nicht bis in den Dreh schaffte und eine Frage tangiert, die ich mir stets stellte:
Was passiert eigentlich mit Worf, nachdem er Riker dazu verhalf, dem remanischen Vizekönig Vkruk zu folgen?
Ohne zuviel verraten zu wollen, kann ich ja schonmal bescheinigen, dass auch der Klingone durchaus Berichtenswertes erlebt und innerhalb dieser Nebengeschichte über sich und sein Weltbild hinauswächst (vgl. S. 194ff.). Worf macht hier nicht zuletzt wegen jener Ereignisse eine gute Figur, was ihm im Film nicht im gleichen Maß gelingen will.
Doch Worf ist nur eine von vielen gut bis sehr gut getrofffenen Figuren. Besonders das parallele Beziehungsgeflecht B4 vs. Data und Picard vs. Shinzon macht in Schriftform mehr her, als in der Leinwanddarstellung, die nur zu oft den Actionsequenzen Vorrang vor den Charakterstudien verlieh. Man merkt ganz besonders in diesem Punkt den diesem Werk eingangs in John Logans Vorwort beschriebenen Perfektionswillen tatsächlich an. Das spiegelt sich letztendlich besonders in der Spezies der Remanern wider.
Logans mutige Eigenkreation lernt dank einfühlsamer Beschreibung der Lebensumstände (vgl. z.B. S. 60ff.) und einer nachvollziehbaren Einbettung in das Romulanische Sternenimperium recht schnell Laufen.
Und doch sind die Remaner mehr, denn sie sind auch ein Gradmesser des Wesens der romulanischen Gesellschaft. In der Art und Weise, wie die Romulaner die Eingeborenen ihrer planetaren Zwillings behandeln, erscheinen sie auch selbst in einem Licht, dass nicht nur vorangegangene Einschätzungen bestätigt, sondern sogar auszubauen vermag.
Der unbestreitbare Höhepunkt des Romans ist jedoch fraglos der Tod Datas (vgl. S. 216f.). Etwas überhastet und losgelöst vom Gesamtkontext erscheint das Ableben des Androiden dort, während er in der Novellisation vergleichsweise passgerechter serviert wird. Auch der Akt selbst ist durch einen fast schon biblisch anmutenden Eindruck erweitert:
Die beiden letzten Personen, denen der blasse Maschinenmensch in die Augen blickt, sehen dort plötzlich genau jene breite Palette an Emotionen, nach der Data beständig trachtete (vgl. S. 208 und S. 215). Sein Leben endet also in einer erfolgreichen Suche und damit klingen versöhnlichere Töne an, die in einem Film nicht in diesem Maße transportiert werden können.
Abgerundet wird dieses Buch durch den Bericht Michael Klastorins, dem Produktionspublizisten des Films (vgl. S. 235ff.). Auch er steuert Anekdotenhaftes, Amüsantes und Internes bei, was dabei hilft, die frisch gewonnenen Eindrücke aus der Handlung um wissenswerte Informationen um die Entstehungsgeschichte zu erweitern. So kann man erfahren, dass Schildkröten für das Aussehen der eingeborenen Bevölkerung von Kolarus III Pate standen (vgl. S. 239), dass die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright das Set besuchte (vgl. S. 241) und dass selbst Tom Hardy unter seiner Maske leiden musste (S. 247ff.).
Wenn man das Buch schließlich viel zu schnell zu Ende gelesen hat, stellt sich ein Gefühl ein, dass dem Film abhanden gekommen ist: Man kann Abschied nehmen und bedauert keineswegs, sich mit dem letzten großen Leinwandabenteuer Picards und seiner Mannschaft beschäftigt zu haben.

Kritikwürdige Aspekte: In einem Vorab-Interview zum Kinofilm ließ Logan verlauten, dass man zu Beginn, auf der Hochzeit des Paares Troi-Riker einen Gorn sehen könne.
Doch Pustekuchen! Das Wesen schaffte es nicht auf Zelluloid! Nicht einmal in die Novellisation, in die so ein grau-grünes Riesenreptil leicht unterzubringen wäre, schrieb der gute Mann irgendeinen Vertreter dieser Spezies hinein!
Gegen Ende des Romans hingege wirkt das letzte Wiederaufgreifen von „Blue Skies“ etwas deplatziert. Natürlich kann man sich so ein Hintertürchen für eine mögliche Fortsetzung offen halten, doch das die Liedzeilen noch ein zweites Mal als Finale an den Buchausgang gekleistert wurden, wirkt schon etwas verzweifelt (vgl. S. 233).
Gleichsam fehl am Platz wirken die zusammenhangslosen Farbfotos im Mittelteil des Buches. Ohne Sinn und Verstand eingefügt merkt man bereits an den ideenlosen Bildunterschriften, dass diese ohnehin schlechten Aufnahmen als unmotiviert beigemengte Zugabe dienen.
Doch diese drei Punkte stellen auch schon das Schlimmste dar, was man von diesem filmbegleitenden Werk sagen muss. Es gibt zwar noch etwas, worüber ich nun schimpfen muss wie ein Rohrspatz, doch daran ist dieses Buch, dass viel eher umgekehrt den Film zum Begleiter haben sollte, vollkommen unschuldig.
Es geht nämlich um die Querverweise zwischen Büchern. So kann man hier lesen, dass der junge Lieutenant Crusher einem Engagement auf der Titan entgegensieht (vgl. S. 38). Nach mittlerweile vier Bänden der Reihe tauchte das Antlitz des TNG-Teeniestars jedoch auf noch keiner Seite auf!
Oder was ist mit Martin Madden, dem neuen ersten Offizier der Enterprise (vgl. S. 230)?
Ein sympathischer Typ mit jeder Menge Potential, doch die TNG-Fortsetzungsromane übergehen den Mann geflissentlich, obwohl J.M. Dillard den entscheidenen Band „Widerstand“ verfasste, in dem Worfs Rolle als XO erst gefestigt wurde! Gerade sie hätte doch eigentlich am besten wissen müssen, dass der rechte, rechte Platz an Picards Seite jemand anderem versprochen ist!
Zudem steht in diesem Buch recht unzweideutig, dass Surans Schiff zerstört wird und der Kampfesgenosse Donatras dabei den Tod findet (vgl. S. 173). In den Titanromanen steht der gute Mann (wenigstens zeitweise) in guter Star-Trek-Manier wie Spock, Kirk oder Tasha Yar plötzlich wieder mit beiden Beinen voll im Leben!
Jetzt könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass es sich bei den nicht in der finalen Filmfassung gelandeten Szenen um Gimmicks für die Hardcore-Fans handeln muss, die für die Autoren keinerlei Bedeutung haben.
Wieder falsch!
Es gibt nämlich reihenweise Vorlagen, die dankbar aufgenommen wurden. Worfs Adoption Spots, der Katze Datas etwa, wird gleich im ersten Titan-Roman „Eine neue Ära“ beschrieben. Dort wird auch Donatras Hintergrund aufgegriffen und selbst im zweiten Band „Der rote König“ tritt die romulanische Ärztin Venora (vgl. S. 220) auf.
Beverly Crushers Gespräch mit Picard (vgl. S. 228) ist ebenfalls in „Tod im Winter“ zu finden und die Namen mehrerer exklusiv hier benannter Personen lassen sich in „Quintessenz“ ausmachen.
Es ist also sehr bedauerlich, dass die Möglichkeiten dieses Werkes nur so sporadisch genutzt werden. Nur die Rosinen aus dem Kuchen zu picken ist nicht nur unfair, sondern auch ein Bruch mit den eigenen Spielregeln. Wer soll denn bitteschön die Kontinuität von Star-Trek-Romanen ernstnehmen, wenn selbst verdiente Autoren wie Dillard, Friedman oder David sie mit Füßen treten?

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Ich habe Sie erwartet, Mr. Spot...

Übersetzung: Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts begann der Heyne-Verlag zum Unmut der hiesigen Leserschaft damit, die Publikation deutschsprachiger Romane zu reduzieren, um sie schließlich gänzlich einzustellen.
Dabei ließen sich deutliche Anzeichen des Qualitätszuwachses verzeichnen!
So verzichtet dieses Buch gänzlich auf den abscheulichen Terminus „desaktivieren“, der die Übersetzungen so viele schreckliche Jahre dominierte. Man kann statt dessen auf der Seite 152 sogar die korrekte deutschsprachige Variante des Wortes finden!
Doch bei aller Euphorie blieb dies noch immer in einem gewissen Rahmen. Gewohnheiten ändern sich bekanntlich nicht über Nacht und aus diesem Grunde lassen sich fröhlich unvertraut anmutende Übersetzungen wie „romulanisches Bier“ (S. 40), „Gesellschaftsraum“ (S. 77) oder „Insignienkommunikator“ (S. 131) ausmachen. Daneben stößt man auch immer wieder auf wahre Perlen der Fehlübersetzung wie den „memorialen Download“ (S. 84), den „Strahlblitz“ (S. 141) oder das „Schiffsmanifest“ (S. 223). Mit großer Hartnäckigkeit halten sich zudem die in Filmen und Serien unüblichen „Medo“-Kombinationen (vgl. S. 44 oder S. 131) und das Beharren auf dem englischen Begriff „Starfleet“ (S. 36), obwohl mit dem Wort „Sternenflotte“ ein selbst unter mäßig bewanderten Fernseheulen bekanntes Äquivalent existiert.
Ebenso hätte es nicht geschadet, die Seriennamen „Bewitched“ und „Married with Children“ (beide S. 261) mit „ihren deutschen Titeln „Verliebt in eine Hexe“ und „Eine schrecklich nette Familie“ zu übersetzen, denn schließlich ist so eine deutschsprachige Übersetzung primär dafür angedacht, Erzeugnisse anderer Märkte für den hiesigen zu verändern und dem Leser das Gefühl zu verleihen, das Original gar nicht zu benötigen. Muss man aber erst recherchieren, was mit beiden Titeln gemeint ist, erübrigt sich ein gewisser Teil dieses Denkansatzes bereits.

Anachronismen: Selbst als bekennender Trekkie ist man vor Anachronismen nicht gefeit. So liest sich die Behauptung, dass Datas Emotionsschip seit dem Kontakt zur Borgkönigin in „Der erste Kontakt“ durchgeschmort und irreparabel zerstört worden sei (vgl. S. 86) etwas befremdlich, denn noch im vorangegangenen Kinofilm „Der Aufstand“ versichert Geordi seinem Captain, dass der Androide seinen gefühlserzeugendes Stück Hardware zu Hause gelassen hätte.
Besonders weit aus dem Fenster lehnte sich wohl auch der Praktikant, der die Bildunterschriften zum Farbfotoblock in der Buchmitte verfasste. Dort ist nämlich folgender Satz zu lesen:

Zum ersten Mal in seiner Laufbahn missachtet Data (Brent Spiner) einen ausdrücklichen Befehl.

Das hatte ich anders in Erinnerung, denn abgesehen vom bereits erwähnten neunten Kinofilm zeugen Episoden wie „Die ungleichen Brüder“, „Beweise“ oder „Der Kampf um das klingonische Reich, Teil II“ davon, dass der Robotermann direkte Befehle problemlos mit zumindest ebenbürtigem Gleichmut strafen kann.
Erfrischend widersprüchlich ist im Übrigen die erste Staffel TNG; ganz besonders, wenn man sich noch frühe Episoden wie „Der große Abschied“ ansieht. Picards kindliche Begeisterung für das Holodeck, die er wie ein kleines Kind („Und dann, als ich durchs Fenster auf die Straße blickte, sah ich doch tatsächlich AUTOMOBILE!“) vor seinen Untergeben im Besprechungsraum auslebte, kann man als sehr lebendiges Gegenargument zur Behauptung heranziehen, dass Picard bereits in seiner Kindheit entsprechende Einrichtungen aufsuchte (vgl. S. 144).
Ebenfalls verwirrend sind die unterschiedlichen Deckangaben. Während Picard Lily Sloane im achten Kinofilm noch 24 Decks auf der Enterprise beschrieb, erhöht sich deren Zahl in diesem Roman immerhin auf 29 (vgl. S. 183).
Wenn man den Film noch im Hinterkopf hat, wundert man sich außerdem schnell darüber, dass die schwer beschädigte Scimitar bereits wieder getarnt ist, als Data zur Rettung Picards zum Remanerschiff hinüberhechtet (vgl. S. 209). Nicht nur, dass es weder im Film so zu sehen war, es ist darüber hinaus auch ein klein wenig waghalsig zu riskieren, für immer im freien Raum zu schweben!
Das kniffligste Rätsel jedoch stellten die Bewohner von Kolarus III dem Leser. Geordi LaForge beschreibt die Kultur als „[...] Präwarp-Zivilisation in einer frühen industriellen Entwicklungsphase“ (S. 67). Wenn wir als Vergleichswert die Erde heranziehen und die Eisenbahn als als Indikator für fortschreitende Industrialisierung, so kann man für die frühe Industrialisierung sicherlich großzügig die 150 Jahre zwischen 1825 und 1975 werten, ohne mit den Angaben aus dem Star-Trek-Universum und dem eigenen Empfinden zu brechen. Vielleicht ist mir ja irgendetwas entgangen, doch soweit ich weiß, nutzte die Menschheit in dieser Periode noch keine „Plasmawaffen“ (S. 73).

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Frühe Industrialisierung: Cowboys mit Plasma-Colts?

Fazit: Es kommt nicht oft vor, dass die Novellisation eines Kinofilmes lesenswerter ist, als der Film, den das Buch behandelt, sehenswert ist. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass dieses Buch arm an Fehlern, verhältnismäßig gelungen in der Übersetzung und stimmig in den Extras ist.
Doch wenn schon allein der größte Kritikpunkt sein muss, dass andere Werke diesem nicht die verdiente Aufmerksamkeit schenken, dann muss es in der Tat außergewöhnlich sein.
Unter den Bücherversionen der Star-Trek-Kinofilme ist „Nemesis“ jedenfalls bislang das beste, das man kaufen kann und lesen muss.

Denkwürdige Zitate:

Biologie allein macht uns nicht zu dem, was wir sind.
Deanna Troi, S. 100

Mein Leben ist bedeutungslos, solange Sie am Leben sind. Was bin ich, während Sie existieren? Ein Schatten? Ein „Echo?
Shinzon, S. 133

Ich stelle mir vor, Bruce Willis zu sein!
Und ich stelle mir vor, Cybil [sic!] Shepard zu sein.
Patrick Stewart und Brent Spiner, S. 245



Wer sehnt sich nicht auch nach Haupthaar?

Bewertung: Never saw things going so right...

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Weiterführende Leseliste:

Star Trek I: Der Film
Star Trek II: Der Zorn des Khan
Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock
Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart
Star Trek V: Am Rande des Universums
Star Trek VI: Das unentdeckte Land
Star Trek VII: Generationen
Star Trek VIII: Der erste Kontakt
Star Trek IX: Der Aufstand
Star Trek X: Nemesis
Star Trek XI: Star Trek (2009)
Star Trek XII: Into Darkness

Kommentare:

  1. Wenn das Lesen eines Buches bei mir nur nicht immer so viel länger als bei Dir dauern würde, dann würde ich mich auch mal wieder an eine Novellisation wagen. Da habe ich in der Vergangenheit nämlich weniger gute Erfahrungen gemacht als Du, wir es mir scheint. Außerdem kenne ich die wesentliche Geschichte ja schon aus dem Film (den ich übrigens auf DVD habe) und da ist der Antrieb zum Lesen zumindest bei mir etwas geringer.

    Wo Du gerade nochmal die Diskrepanz um den neuen ersten Offizier unter Captain Picard erwähnst und Abweichungen zwischen Kino, TV und Buch. Seit ich begonnen habe "Widerstand" zu lesen und davon lese, wie Worf auf der Enterprise den ersten Offizier macht, bin ich etwas verwirrt. Am Ende von DS9 wird Worf doch zum Botschafter auf Qo'noS ernannt und verlässt zusammen mit einigen anderen DS9. Wie hat es den Klingonen nun zur Enterprise verschlagen? Ist meine Annahme richtig, dass sich diese Geschichte in dem Roman "Tod im Winter" findet? (Den Roman habe ich nämlich erstmal übersprungen.)

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  2. Moin Bernhard,

    Dass Du den Tod im Winter nicht gelesen hast, finde ich sehr löblich - und außerdem hast Du ja bereits in der entsprechenden Rezension angemerkt, dass der Roman dich (zu recht) abschrecken würde.
    Doch Du hast nix verpasst. Die Auflösung zu den vermeintlichen Widersprüchen findet man in der bislang noch nicht auf Deutsch erschienenen 'A time to...'-Reihe. Wenn ich mich recht entsinne, war es der Band 'A time to kill' - doch warum zuerst Friedman und später Dillard auf Madden verzichteten, bleibt wohl auf ewig ein Geheimnis....

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  3. The Naked Data3. Mai 2011 um 12:31

    Korrektur: Man wird nicht in den Weltraum gesogen, sondern geblasen. ;-)

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  4. Wo der nackte Data recht hat, streite ich nicht mit ihm :)

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