Freitag, 4. Dezember 2009

Widerstand

Buchbesprechung Dillard, J.M.: Widerstand. Cross cult, 2007/2009.

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Story: Widerstand. Der ist bekanntlich zwecklos, wenn die Borg sich in der von Menschen dominierten Ecke der Galaxie blicken lassen. Dass es diesen Primitivlingen dennoch wieder und wieder gelungen ist, sich erfolgreich gegen die ein oder andere Invasion wehren, stößt so langsam aber sicher auf das Unverständnis der kybernetischen Erzbösewichte, die mit einer Menge Wut im Bauch zurückschlagen und die Menschheit auszuradieren drohen.
Doch davon bekommt kaum jemand Wind. Nur Captain Jean-Luc Picard wird auf seiner USS Enterprise NCC-1701-E hin und wieder von physisch und psychisch belastenden Attacken heimgesucht, in deren Verlauf er praktischerweise detailliert von den Plänen der skrupellosen Maschinenwesen unterrichtet wird.
Doch seine Vorstöße treffen auf taube Ohren in der Sternenflottenspitze. Dummerweise gehören diese auch noch Admiral Janeway, und so beschließt der größte Teil der Crew Picards zusammen mit ihrem Captain einzugreifen, bevor es zu spät und die Erde eine ähnlich beeindruckende Sehenswürdigkeit wie El-Auria ist.
Und tatsächlich bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen, als die Crew einen gigantischen Kubus an genau jener Stelle findet, an der Picard es vorausgesagt hatte. Nun gilt es, dem Schrecken Einhalt zu gebieten, solange es noch möglich ist. Eine schnelle Eingreiftruppe wird jedoch ebenso schnell dem Erdboden gleichgemacht und daher trifft der Captain der Enterprise eine folgenschwere Entscheidung.
Er beschließt, noch einmal in die Rolle seines elektronischen Alter-Egos „Locutus“ zu schlüpfen und selbst dafür zu sorgen, dass die pränatale Borgkönigin niemals das Licht der Welt erblickt. Doch der von persönlichen Gefühlen stark beeinflusste Plan geht völlig in die Hose und den Borg fällt mit Locutus ohne eigenes Zutun ein As in den sprichwörtlichen Ärmel. Picards aktuelle Gespielin Dr. Crusher und der erste Offizier Worf müssen nun gemeinsam auf eigene Faust den Captain und die gesamte Föderation retten...

Lobenswerte Aspekte: Widerstand. Dieses Thema beherrscht diesen Roman, wobei nicht nur der vermeintlich aussichtslose Kampf gegen die übermächtigen Borg gemeint ist, sondern auch die vielen kleinen persönlichen Widerstände, die das Handeln von Figuren wie Worf, Sara Naves oder sogar der Vulkanierin T'Lana stetig bestimmen.
Doch das allein bleibt nicht das einzige Thema des Werkes, denn es geht auch um die zentralen Fragen nach der Motivation des eigenen Handelns und der Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Nicht umsonst ist die Vergangenheit somit ein ständiger Begleiter an Bord der USS Enterprise: Picard verliert sich in Visionen der Borg, T'Lana kämpft mit den Erinnerungen an die Zerstörung ihres früheren Schiffes und Worf zweifelt noch immer an der fragwürdigen Entscheidung, die er in „Wandel des Herzens“ für Jadzia und gegen den cardassianischen Spion Lasaran getroffen hat.
Und wo wir gerade dabei sind: Bei T'Lanas vorherigem Posten, der USS Infatigable, musste ich andauernd an den Song im Monty-Python-Film „Die Ritter der Kokosnuss“ denken! Wie heißt es dort so schön?

In war we're tough and able
quite indefatigable




Was sich gut als Zitat auf der Widmungsplakette des Schiffes vorstellen lässt, erweist sich im Laufe der Seiten rasch als erschreckend unzutreffend und überhaupt lässt sich festhalten, dass die Neuauflage TNGs wie ein Spladderfilm daherkommt. Da wird gesägt (vgl. S. 110), geschmort (vgl. S. 91) und zermatscht (vgl. S. 223f.) – ohne das dem Werk die Seriosität abhanden kommt.
Und wie immer, wenn die Borg mit von der Partie sind, kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Was ab der dritten Staffel Voyager, der ENT-Episode „Regeneration“ und diversen Büchern wie etwa „Vendetta“ oder „Die Rückkehr“ schon zieht, verliert auch hier seinen Wirkung nicht und macht es dem Leser schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen.
Neben vielen Referenzen auf die TNG-Filme (vgl. S. 5ff. oder S. 48) finden natürlich auch TNG Folgen wie „Wem gehört Data?“ (vgl. S. 23), „In den Händen der Borg“ (S. 94f.) oder „Angriffsziel Erde“ ihren festen Platz in der Erzählung. Dass daneben auch, wie bereits erwähnt, Querverweise auf DS9 und Voyager („Endspiel“, vgl. S. 33) Aufnahme finden, macht Sinn, wenn man sich den größeren Zusammenhang vor Augen führt: Worf diente ja eine Zeit lang in einer anderen Serie fremd und die Borg sind DAS zentrale Thema bei Voyager gewesen.
In diesem Zusammenhang ist es besonders angenehm, das vermeintliche innere Widersprüche der Star-Trek-Geschichte aufgelöst werden, denn eben jene Borg wurden von Q in der Episode „Zeitsprung mit Q“ noch mit der für ein allmächtiges Wesen unanzweifelbaren Bemerkung „Das ist doch richtig interessant! Das Wesen ist geschlechtslos. So etwas haben sie noch niemals gesehen. Dieses Wesen ist ihnen weit überlegen!“ angepriesen. Bei Voyager und dem Kinofilm „Der erste Kontakt“ sah das plötzlich anders aus: Die Borg-Königin und nicht zuletzt Seven of Nine bewiesen dem Zuschauer, dass sich selbst ein omnipotentes Wesen wie Q irren kann. Oder etwa doch nicht? "Widerstand" bietet einen Erklärungsansatz (vgl. z.B. S. 152) – zumindest teilweise.

Kritikwürdige Aspekte: Widerstand. Bei diesem Wort denke ich ganz automatisch an das französische Äquivalent: la résistance. Gut, bei einem französischsprachigen Captain und der Bedrohung durch die Borg kann man da, wenn man denn unbedingt möchte, durchaus Parallelen ziehen. Ich für meinen Teil hatte da so meine Probleme.
Probleme zum Beispiel mit der Grundfrage der Loyalität, die sich in diesem Buch vehement stellt. Wenn man nun mal spaßensweise dieses Fremdwort durch die deutsche Entsprechung „Treue“ ersetzt, versteht der deutsche Leser schnell die bedrückende Brisanz, die im Falle des impulsiven Brückenoffiziers Sara Nave sogar bis in den Tod reicht (vgl. 'Denkwürdige Zitate'). Also wenn entsprechender Gehorsam bis ins eigene Ableben eine Grundaussage dieses Buches ist, möchte ich an dieser Stelle wenigstens mahnend den Zeigefinger heben und zu Protokoll geben, dass ich diese Moral als nicht angebracht empfinde und dass Star Trek mir im Laufe der Jahre ein absolut gegensätzliches Bewusstsein eingeimpft hat.
Doch die vielen Filme und Serien dieser Reihe widersprechen sich ja selbst oft genug. Die große Masse an Folgen, Szenen und Informationen ist längst zu einer Datenflut geworden, bei der man schnell den Überblick verlieren kann.
Dieser Hoffnung muss sich auch die Autorin Jeanne Kalogridis, a.k.a. J.M. Dillard, hingegeben haben, denn die einzelnen Storyelemente sind nichts weiter als ein Stückwerk aus alten Kamellen. Schon auf den ersten Seiten beginnt dieses Aufwärmen von Star-Trek-Vortagseintopf. Hier kann man nämlich den Albtraum, den Picard zu Beginn des achten Kinofilm hat, noch einmal miterleben (vgl. S. 5ff.). An sich kein Wunder; schließlich hat Dillard ja auch den dazugehörigen Roman zum Film verfasst und wahrscheinlich ähneln sich beide Geschichten deshalb so sehr. Aber damit nicht genug!
Genauso wie im Film wird die Erde wieder einmal von den ach so bösen Borg bedroht, die Admiralität stellt Picards Zuverlässigkeit in Abrede und die Mannschaft pfeift auf die Befehle des Sternenflottenkommandos, um den Tag zu retten. Die Vulkanierin T'Lana bekommt dabei den undankbaren Part der Lily Sloane zugeschanzt.
Dazu wird der Braten mit jeweils einer Prise „In den Händen der Borg“ und „Angriffsziel Erde“ gewürzt – und fertig! Kein sehr originelles Produkt, aber immerhin Hausmannskost.
Als ob in Serien und Filmen zu klauen noch nicht genug ist, bedient sich Dillard auch noch kräftig in der Titan-Schublade. Ähnlich wie in der eigenständigen Bücherserie um den frisch gekürten Captain Riker lassen sich hier Vulkanier finden, die ihre Gefühle nicht unter Kontrolle haben, Sicherheitsoffiziere, die von den Borg traumatisiert wurden und mal ehrlich – Nave ist von Christine Vale kaum auseinanderzuhalten!
Ergänzt wird dieses Bild dann noch durch das wiederholte Auftreten eines Vulkaniers. Nach Spock in TOS, Tuvok in Voyager, T'Pol in Enterprise oder T'Prynn in Vanguard erschöpft sich dieses Motiv allmählich und verliert so langsam aber sicher seinen exotischen Reiz.
Doch auch der Verlauf und die plötzlichen Wendungen, die das Buch nimmt, sind nicht sehr kreativ. Tarntechnologie als vom Himmel fallendes Allheilmittel (vgl. S. 202ff.) und eine Enterprise-E, die ebenfalls die Untertassensektion abkoppeln kann (vgl. S. 189) – das ist alles schon mal da gewesen und wirkt zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
Vor großen Überraschungen ist der Leser ohnehin schon aus dem Grund sicher, weil er weiß, dass Hauptcharaktere wie Picard, Crusher oder Worf ohnehin nicht sterben werden – schließlich tragen sie ja das Interesse des geneigten Lesers. Daher macht sich Dillard die Mühe, sympathische Nebencharaktere hochzupäppeln, ihnen ebenfalls eine Beziehung anzuheften und sie dann, quasi als so eine Art Stellvertretertod, in sinnloser Weise abzumurksen. Die Radikalität daran findet ja mein Wohlwollen und auch die Idee an sich ist nicht schlecht – doch auch dieses Prinzip erschöpft sich langsam, da bereits im „Offenbarung, Buch 1“ der selbe Winkelzug genutzt wurde.
Es zeigt sich also eine deutlich klaffende Lücke zwischen den Novellisationen, die Dillard sonst so vortrefflich zu schreiben versteht, und einem eigenen Buch: Im zweiten Fall ist plumpes Abschreiben von Gesehenem weitaus weniger lesenswert.

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Locutus - schon tausend mal gesehen

Übersetzung: Wiederstand. Diese Schreibweise findet man gelegentlich bei der deutschsprachigen Version von Memory-Alpha, aber auf keiner Seite dieses Buches. Es hält sich mit schweren Rechtschreibfehlern zurück, und nur gelegentlich lassen sich hier (vgl. S. 196, vergessenes Fragezeichen) und dort (S. 20, vergessener Punkt) einige Zeichenfehler finden. Gut, statt „Medikit“ (S. 208) und „Hive-bewusstsein (S. 125) wären 'Medkit' und 'Hive-Bewusstsein' angebrachter gewesen, doch darüber kann man hinwegsehen, zumal diese Schreibenweisen mit einer gewissen Komsequenz weitergeführt wurden.
Einzig die grausige Formulierung „[...] zur Akzeptanz von deren Lebensweise […] (S. 31) ließ das Rückenmark kräuseln und widersprach einem gesunden grammatischen Verständnis der deutschen Sprache.

Anachronismen: Widerstand. Der regt sich in jedem, der halbwegs aufmerksam „Angriffsziel Erde“, den Auftakt der vierten TNG Staffel gesehen hat, und nun ab S. 261 miterleben muss, wie Dr. Crusher Picard erst einmal erzählen muss, was überhaupt passiert ist, während Picard zu Locutus geworden ist.
Gegen Ende der angesprochenen Folge ist nämlich, im Gegensatz dazu, noch folgender Dialog zu hören:

Riker: An was erinnern Sie sich, Captain?
Picard: Ich glaube, an alles...

Damit wäre Picard im Vorteil, denn nicht jeder Star Trek Autor kann sich an alles erinnern. Selbst J.M. Dillard nicht. Ganz besonders traurig fand ich in diesem Zusammenhang, dass sie dem Leser ihres Romans Martin Madden unterschlägt. Gut, mit diesem Namen kann vielleicht nicht jeder gleich etwas anfangen:
In den herausgeschnittenen Szenen aus „Nemesis“ kann man diesen neuen ersten Offizier sehen, wie er auf der Enterprise vorstellig wird. Die humoreske Szene, eigentlich als Abschluss des Filmes gedacht, wurde jedoch leider mit einigen anderen wegrationalisiert, so dass dem letztendlichen Film viel Witz, Handlung und Schlüssigkeit verloren gingen. In der Novellisation zum Film ist diese Szene enthalten (vgl. Dillard, J.M: Nemesis. Heyne, 2002, S. 230ff.) und es stellt sich mir schon die Frage, warum Dillard, die davon ja nun nachgewiesenermaßen weiß, keine Anstalten machte, ihn in die neue Romanserie miteinzubringen.
Gerade dieser Charakter hätte die Crew jedoch ungemein bereichern können und Worf zum ersten Offizier zu machen, anstatt auf diesen sympathischen Neuling zurückzugreifen, ist eine der traurigerweise vergebenen Chancen des Buches.
Dabei scheint es kurz so, als beziehe sich die Autorin auf genau diese Szene, denn auf Seite 228 nennt die neue Nummer eins, Worf, seinen Vorgesetzten ebenfalls „Jean-Luc“. Dieser fehlende Abstand kann aber auch ein genauso unnötiges Versehen sein, wie das auf S. 59. Dort nennt Picard, der nach eigener Aussagen Seven of Nine nie begegnet ist (vgl. S. 54), die deassimilierte junge Frau bei ihrem Kosenamen „Seven“.
Doch dies sei eher am Rande bemerkt, denn viel haarsträubender mutet an, dass Worf dem kommandierenden Offizier der bald abgetrennten Untertassensektion befiehlt, Kurs auf die Flotte zu nehmen, sobald der Einsatz fehlzuschlagen droht (vgl. 203f.). Und die aufmüpfige T'Lana ist technikunversierter Counselor genug, um nicht gegen diesen Befehl zu protestieren! Wie bitte schön soll denn eine auf sich allein gestellte Untertassensektion auf Warp beschleunigen, ohne einen entsprechenden Antrieb aufzuweisen? Egal wie, im TNG-Piloten „Der Mächtige/ Mission Farpoint“ hat es dieser innere Logikfehler immerhin auf Zelluloid geschafft.
Schließlich bleibt es mir, der ich schon seit viel zu vielen Jahren nebenbei als Kellner in einer Cocktailbar arbeite, noch festzuhalten, dass der ja schon im „Per Anhalter durch die Galaxis“ so vielgerühmte Gin Tonic nicht, wie fälschlicherweise behauptet, zu den Cocktails (vgl. S. 107), sondern zu den Longdrinks zählt.

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Behind the deleted scenes - meeting Martin Madden

Fazit: 'Widerstand' ist ein spannendes Buch, das einen alten und längst totgeglaubten Erzfeind der Föderation ausgräbt und ihn neu inszeniert. Dabei geht es nicht nur um den Widerstand gegen die Maschinenwesen, sondern auch um das Überwinden eigener Restriktionen und der Akzeptanz persönlicher Entscheidungen. Trotz des hohen Blutverlustes der einzelnen Figuren bleibt das Buch dabei seriös und dass sich so wenige Fehler darin finden lassen, ist wirklich überaus angenehm.
Das große Manko liegt in der fehlenden Kreativität, denn die Geschichte ist so eine Art Patchwork aus verschiedenen Filmen, Folgen und Büchern. Dass schließlich Commander Martin Madden unter den Teppich gekehrt wurde, war besonders bedauerlich. Wer jedoch auf Originalität weniger wert legt als auf Spannung, ist mit diesem Roman sicherlich gut bedient.

Denkwürdige Zitate:

Nein! Nicht noch einmal. Nicht noch einmal!“ Picard, S. 7

Nicht noch einmal, nicht noch einmal.“ Picard, S. 171

Was für eine Logik liegt denn im Verrat an den eigenen Freunden und Mannschaftskameraden, nur um die eigene Haut zu retten? Wenn das Logik ist, dann zur Hölle damit.“ Sara Nave, S. 188

Bewertung: Spannend, aber nicht kreativ.

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TNG 01: Tod im Winter
TNG 02: Widerstand
TNG 03: Quintessenz
TNG 04: Heldentod
TNG 05: Mehr als die Summe
Destiny 01: Götter der Nacht
Destiny 02: Gewöhnliche Sterbliche
Destiny 03: Verlorene Seelen
TNG 06: Den Frieden verlieren

Kommentare:

  1. Verflucht noch eins, wieso bist du schon fertig, wo ich noch nicht mal die Hälfte geschafft habe. Ich glaube, ich habe den falschen Studiengang gewählt ...

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  2. Ich kämpfe gerade mit der Rezension zu Widerstand und werde damit einfach nicht froh. Da gibt es Dinge, die mir ganz sauer aufstoßen, die du auch schon erwähnt hast. Momentan bin ich der Meinung, dass das Buch nicht mehr als drei Sterne verdient.

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  3. Ich hab auch mit mir gehadert, doch die gute Übersetzung, der sinnige Umgang mit dem Titel und vor allem die nervenbahnbrechende Spannung haben micht dann doch zu vier Punkten tendieren lassen.

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  4. Hey,

    das Zitat "Was für eine Logik liegt denn im Verrat an den eigenen Freunden und Mannschaftskameraden, nur um die eigene Haut zu retten? Wenn das Logik ist, dann zur Hölle damit" stammt nicht von Picard, sondern wird von Nave auf Seite 188 geäußert, als sie auf der Krankenstation mit T'Lana spricht.

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  5. Nach 5 Kapiteln kann ich verstehen, warum mancher Föderierter die Vulkanier nicht mag.

    Ich hatte gehofft, dass dieser vulkanische Unsympath namens T'Lana bei dem Sicherheitsteam dabei sein würde, dass nun von den Borg niedergemetzelt wurde. Irgendwie war da die kleine Hoffnung, dass Seven of Nine den Platz des Counselors hätte einnehmen können. Und wer musste stattdessen dran glauben? Lio Battaglia. Neben Sara Nave einer der gut gelungenen neuen Charaktere.

    Und mal am Rande: Diese ständigen Abschweifungen des Autors in Rückblenden oder in die seitenweise Erörterung der Gefühlslage eines Charakters ist extrem nervig, weil es die Handlung ständig unterbricht und die Spannung abwürgt. Nix gegen Rückblenden, aber dann bitte als echte Rückblende in einem eigenen Abschnitt und nicht als Erinnerung eines Charakters mitten in der Handlung. Dieser Stil ist furchtbar.

    Und jetzt mache ich mich über der Rest des Buches her.

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