Sonntag, 7. Juni 2009

Der Rächer

Photobucket

Buchbesprechung Shatner, William: Der Rächer, Heyne 1997/200.

Story: Wieder einmal schwebt die Föderation in größter Gefahr!
Dieses Mal hat eine Gruppe von Öko-Terroristen ein heimtückisches Virogen entwickelt, das sich in erster Linie gegen Pflanzen richtet. Es ruiniert die Ökosysteme ganzer Welten und zerstört damit die Grundlage allen Lebens. Auf immer mehr Welten werden Ausbrüche dieses geheimnisvollen Erregers registriert und die gesamte Infrastruktur der Föderation droht plötzlich zusammenzubrechen. Zwischen Blockaden, Hilfstransporten und Grenzpatrouillendienst bleibt der Sternenflotte kein angemessener Handlungsspielraum mehr, um Herr über die immer mehr ins Chaos abgleitende Situation zu bleiben.
Die USS Enterprise NCC-1701-E hat den Auftrag, die Blockade des Alta-Vista-Systems zu übernehmen. Doch der Ausbruchsversuch zweier vermeintlicher infizierter Personen bringt Picard und seine Crew auf die heiße Spur: Sie können die Spur der Urheber nach Vulkan zurückverfolgen. Doch der Preis, den Picard dafür zahlen muss, ist hoch. Er selbst infiziert sich mit dem hochgradig ansteckenden Pflanzenkiller und wird fortan auf der Shuttlebay in Quarantäne gehalten.
Währenddessen sieht sich ein Hilfsteam auf einem der am schwersten betroffenen Planeten einem ganz anderen Problem gegenüber. Der Typ, der aus dem Nichts auftaucht, ein Naturheilmittel gegen die wie wild um sich wütende Epidemie mitbringt und reihenweise die Herzen der Frauen bricht, hat eine auffallend große Ähnlichkeit mit einer historischen Persönlichkeit: James T. Kirk. Als der Planet angegriffen wird, übernimmt genau dieser Mann die Gegenwehr und schnell wird allen Beteiligten klar, dass diese Ähnlichkeit kein Zufall ist. Kirk erkennt den künstlichen Charakter des Virogens und folgt dessen Spure bis nach Vulkan.
Botschafter Spock hat in der Zwischenzeit auf dem Konferenzplaneten Babel ein holografisches Geständnis zugespielt bekommen, auf dem ein ehemaliger Mitarbeiter seines Vaters offenbart, dass Sarek ermordet wurde. Zusammen mit seinem treuen Mitarbeiter Srell deckt Spock Stück für Stück eine Verschwörung auf, die den Zusammenbruch der Föderation vorbereitet und an der sein Erzeuger unmittelbar beteiligt war. Nur ein alter Bekannter auf Vulkan, seinerzeit ein Intimus seiner Eltern und eine Art Onkel für ihn, kennt viele der Antworten.
Alle drei Parteien treffen sich schließlich auf Vulkan wieder und gemeinsam gehen sie gegen die unsichtbaren Feinde vor, die allerdings Verbündete haben, von denen kaum jemand auch nur ahnen könnte…

Lobenswerte Aspekte: Das Jahr 1997 stand im Zeichen der Furcht. Ebola beherrschte die Nachrichten und der erst zwei Jahre zuvor erfolgte Filmstart von „Twelve Monkeys“ war noch immer in aller Munde. „Der Rächer“ passt perfekt in diese Zeit und die Bedrohung der gesamten durch Krankheitsausbrüche und die Thematik des sorgsamen Umgangs mit der Umwelt beherrschten die Nachrichten.
Shatner hat sich also eines beliebten und noch immer hochaktuellen Themas angenommen. Denn auch in Zeiten der Vogelgrippe, des Milzbrands und der Schweinegrippe sollte uns bewusst sein, dass eine virale Ausbreitung auf unserem globalisierten Planeten eine ernstzunehmende Bedrohung für unsere gesamte Zivilisation ist. Shatner und seine helfenden Elfen Judith und Garfield Reeves schaffen es, diese Atmosphäre in die Zukunft zu tragen und somit in Star-Trek-typischer Manier ein aktuelles Thema in dieses Universum einzuweben.
Ähnlich wie im Vorgänger „Die Rückkehr“ gibt es auch hier eine besonders interessante Verknüpfung: Kirks Jugenderlebnisse auf Tarsus IV werden in einen größeren Zusammenhang gestellt und auch wenn ich die These, dass der Planet für das erste Symmetrikerexperiment missbraucht wurde, nicht immer schlüssig fand, muss ich doch zugeben, dass die Idee sehr reizvoll ist.
Geradezu genial fand ich den Lösungsansatz, wie man am besten aus Holo-Gefängniszellen ausbricht. Er bewies nicht nur ein interessantes Verständnis der Technologieform; die Idee, dass nicht nur Kirk, sondern auch drei andere Personen auf die Lösung kamen, wirkt mitunter geradezu versöhnlich. Besonders diese Stelle und wenige andere, an denen auch anderen Personen Freiräume gestattet wurden, um aus dem übermächtigen Schatten Kirks herauszutreten, wirkten genau dadurch erfrischend und glaubhaft.
Kirk wirkt in diesem Buch eher wie im fünften oder sechsten Kinofilm – forsch, tatendurstig – aber auch einfühlsam und komisch. Im Gegensatz zur schwachen Darstellung als Borg-Vergewaltigungsopfer in „Die Rückkehr“ erscheint er hier nahezu sympathisch und angenehm. Ganz besonders das zweifellos eindringlichste Motto der Figur, nämlich niemals aufzugeben, wird zu einem Grundtenor dieses Werkes, der zuweilen eine Brücke vom alten Mann aus einem vergangenen Jahrhundert zu einem neuen Leben in einer neuen Zukunft schlägt.
Doch auch andere Kontinuitätslinien sind auffällig. Wieder einmal wird eine Riege von Gaststars aufgeboten, um der Handlung Glanz zu verleihen. So trifft der aufmerksame Leser neben der TNG-Crew auch auf Spock, Pille, Ki Mendrossen, das MHN, T’Pring, Stonn oder Hugh.
Auch das wiederholte Wiedersehen zwischen Pille, Spock und Kirk verlief diesmal nicht ganz so kitschig und das erste Aufeinandertreffen Spocks und Kirks war sogar clever inszeniert und würde Vergleichen mit anderen Star-Trek-Filmen durchaus genügen.

Kritikwürdige Aspekte: Wo wir gerade bei Kontinuität sind: Auch in der Selbstbeweihräucherung Shatners in puncto Darstellung des legendären James Tiberius Kirks legte der Autor keine falsche Bescheidenheit an den Tag. Hier wird dick aufgetragen, da über die Maßen auf den Putz gehauen und schließlich die Figur völlig überhöht.
Die Föderation ist dem Untergang geweiht, und weil es in dieser Generation nur Nulpen und Vollpfosten gibt, die Raumschiffe kommandieren, wartet das Universum nur auf die Rückkehr des seiner eigenen Perfektion bewussten Toupetträgers. Spock ist verzweifelt, Picard den Tränen nahe und die ganze Föderation sehnt den neuen Messias herbei…
Wer mag da wohl wiederauferstehen und die Zukunft vor der drohenden Apokalypse retten? Natürlich, William Shatner! Oder, wenn der grad nicht kann (manchmal zwickt es ihm böse im Rücken, hab ich mal gelesen), seine Projektionsfläche: der heldenhafte Jim Kirk!
Aber ein treuer Leser meines Blogs schrieb im Kommentarbereich zu „Die Rückkehr“:

Dieses Buch spielt für mich in einer alternativen Gegenwart - dem Shatnerversum - hier kann der selbstverliebte ü70er schalten und walten wie er will.“ DomPatHug, 27. April 2009

Weil ich nun gerade solchen hilfreichen Kommentaren offen gegenüber stehe und getreulich versuche, so eine Rezension auch mal aus einem anderen Blickwinkel heraus anzugehen, hab ich mir das zu Herzen genommen und gebe zu, dass dieses Buch unter dieser Prämisse durchaus lesbar ist. Nun gut, Star Trek XI hat sich wenigstens zur Verlegung der Rahmenhandlung in ein Paralleluniversum bekannt, aber bei Shatner implodiert zumindest die Heimatwelt der Vulkanier nicht!
Also sah ich mit einem eher belustigten Gesichtausdruck dabei zu, wie sich eine juvenile Sternenflottenmieze in eine sechzigjährige Knackwurst verliebt. Mit Erheiterung erfuhr ich von den Haarfantasien Shatners:

Er hatte längeres Haar als auf dem Bild, und sie waren nach hinten gebunden.“ S. 79.

Und schließlich prustete ich vor Lachen, als Kirk als erster Mensch mit einem Vulkanier verschmolz – gegen den Willen des telepathisch überbegabten spitzohrigen Symmetrikers!
Höhepunkt ist jedoch ohne Frage, dass nun Spock und Kirk auch noch so eine Art Gedankenverschmelzungsblutsbrüder sind – Eine Wendung, die ich bei Karl-May-Festspielen, aber dann doch nicht bei Star Trek erwartet hätte…
Hinzu kommt, dass das Buch neben diesen Egotrips diverse Logikschlaglöcher aufzuweisen hat, die das Lesen zu einer recht holprigen Fahrt machen.
Im 24. Jahrhundert, dessen größter technologischer Fortschritt meiner bescheidenen Meinung nach in der Erfindung von Replikatoren liegt, sollte eine Pflanzen vernichtende Virenseuche eigentlich kein so großes Chaos auslösen. Und wenn so ein großes Unglück schon die gesamte Föderation in Atem hält und so sehr schwächt – warum bemerkt man beim zeitgleich laufenden DS9 nichts davon?
Zudem fand ich die Behauptung, man könne Pflanzenextrakte und Salben gegen Nanosonden einsetzen, äußerst gewagt. Wenn es tatsächlich so eine Art homöopathisches Anti-Borg-Nivea gibt, dann sind die Borg eigentlich nichts weiter als eine Art heftiger Schnupfen, an dem nur dummerweise unzählige Welten des Deltaquadranten leiden. Das wird der Sache einfach nicht gerecht und nimmt den Borg den Schrecken, den andere Serien ihnen zugestehen. Doch wer weiß schon, auf welcher Grundlage das Parfüm hergestellt wurde, das Dr. Phlox an dem Tag aufgetragen hatte, als die Borg erfolglos versuchten, ihn zu assimilieren (ENT „Regeneration“)?

Photobucket
Altes Laub für neues Leben

Schließlich fand ich die abschließende Moral der Geschichte merkwürdig. Einerseits ruft Kirk zu verantwortungsvollerem Umgang mit der Umwelt anderer Systeme auf, aber andererseits legitimiert er das Vorgehen der Öko-Terroristen, da diese durch ihre Aktionen das gesellschaftliche Interesse weckten. Nun, das Buch wurde wohl eindeutig vor dem 9. September 2001 geschrieben, denn auch wenn diese Anschläge das Bewusstsein für die Probleme in der muslimischen Welt geschärft haben, wage ich zu bezweifeln, dass Shatner eine ähnliche Lehre aus diesen Ereignissen ziehen würde.
Bleibt schließlich noch, an der Übersetzung zu kritteln. Diese ist gar nicht so schlecht wie in „Die Rückkehr“, und wenn man sich an den doofen Gewohnheitsfehlern „Starfleet“ (S. 20), „Insignienkommunikator“ (S. 235) oder „Diskussegment“ (S. 342) nicht aufhält, findet man nur wenige schwerwiegendere Fehler wie falsche Adjektive („Das Cupric-Gruppe […]“, S. 295), dass/damit-Schwächen („[…] damit ich ihnen die Nachricht überbringe […]“, S. 44) Eigennamenschreibfehler („Earl Gray“, S. 273) oder Unkenntnisbeweise für Star-Trek-Begriffe („ShirKa“, S. 246 statt „Shi’Kahr“).
Natürlich nerven erneut die vielen Medo-Kombinationen in diesem auf medizinischen Aspekten fußenden Roman: Obwohl es selbst im Deutschen als „Medkit“ übernommen wurde, finden wir hier das „Medokit“ (S. 364) und seine Mutantenbrüder „Medotechniker“ (S. 252), „Medo-Logbuch“ (S. 275), „Medo-Abteilung“ (S. 275), „Medo-Einrichtung“ (S. 277) und „Medo-Schiffe“ (S. 396). Ich weiß wirklich nicht, wer dafür verantwortlich ist, dass sich diese Bezeichnungen bei Star-Trek-Romanen so durchgesetzt haben, doch diese Person sollte sich bewusst sein, dass diese ganzen in den Serien und Filmen völlig anders bezeichneten Begriffe die Kluft zwischen Buch und Kanon unnötig vergrößert haben.
Doch so eine Übersetzung hat natürlich auch ihre natürlichen Grenzen. Wortspiele, wie um den Begriff „the real McCoy“ – der übrigens nix mit der fürchterlichen Eurodance-Truppe zu tun hat, die meine Generation in unserer Jugend nervte - sind nun mal nur unter großen Verlusten ins Deutsche übertragbar – und dafür kann auch kein Übersetzer der Welt etwas.




Anachronismen: Sicherlich erinnert sich der ein oder andere noch daran, dass die „Tellariten“ in der TOS-Episode „Reise nach Babel“ von der deutschen Synchronisation noch rücksichtslos als „Tellurier“ bezeichnet wurden. Erst in der Enterprise-Serie änderte sich dies grundlegend. Als „Telluriten“ (S. 32) wurden sie allerdings nie bezeichnet.
Doch die bislang jüngste Star-Trek-Serie mauserte sich schließlich zum Hauptstolperstein für diesen Roman, was allerdings auch verständlich ist, da sie erst weit nach der Veröffentlichung von „Der Rächer“ überhaupt entstand.
So führt diese Serie den Beweis, dass kaum noch jemand weiß, was sich in den frühen Tagen der Erdenraumfahrt zugetragen hat. Selbst der Hobbyhistoriker Picard weiß laut dieses Buches nicht, dass es nach dem 21. Jahrhundert sehr wohl eine Isolationsbewegung auf der Erde gegeben hat (ENT, „Terra Prime“).
Obwohl sein Kapitänskollege Kirk zeitlich viel näher an dieser Weltraumpionierzeit geboren wurde, offenbart auch er große Bildungslücken, als er nach terroristischen Aktivitäten auf Vulkan fragt. Weder ihm, noch dem eifrigen Spock-Assistenten Srell fällt der Anschlag auf die Erdenvertretung im Jahr 2154 ein (ENT „Der Anschlag“), obwohl die dahinter stehende Organisation durchaus der Erwähnung wert gewesen wäre.
Überhaupt kollidiert das Vulkanierbild zu oft mit dem bei ENT und den bereits in anderen Serien und Filmen zuvor postitulierten Eigenschaften der Vulkanier.
So beschreibt Shatner die Gedankenverschmelzung zwischen Vater und Sohn als elementaren Baustein in der elterlichen Beziehung. In der ENT-Folge „Stigma“ hingegen ist zu erfahren, dass nur ein Teil des grünblütigen Volkes überhaupt in der Lage ist, diese Prozedur durchzuführen.
In der dritten Staffel gibt T’Pol in „Impulsiv“ einem jungen MACO-Soldaten Folgendes zu verstehen: „Wir haben Emotionen aber für gewöhnlich halten wir sie unterdrückt – unter Kontrolle.“ Warum sich Riker jedoch aus dem Fenster lehnt, und sich auf S. 344 dazu hinreißen lässt, seiner späteren Frau den Satz „Es sind Vulkanier, Deanna. Natürlich waren da keine Emotionen spürbar.“ um die Ohren zu schlagen, wird wohl ein Geheimnis bleiben, zumal auch in mehreren anderen Kanonerwähnungen die emotionale Kontrolle der Vulkanier angesprochen wird (Star Trek V: Das unentdeckte Land, TNG „Botschafter Sarek“, DS9 „Freies Schussfeld“ oder VOY „Gewalt“).
Warum schließlich für Rikers Kollegen Lieutenant Commander Data Gefahr bestehen soll, wenn er sich ohne Schutzkleidung zu lange dem offenen Weltraum aussetzt, bleibt ebenfalls ein Rätsel. Abgesehen von Datas letztem Kurzausflug in Star Trek: Nemesis überlebt sein baugleicher Bruder Lore eine ganze Zeit im offenen Raum, bis ihn endlich ein Pakled-Frachter aufliest (TNG „Die ungleichen Brüder“).
Ein pikanter Kanonbruch bietet sich allerdings erst seit dem neuesten Kinofilm. Die technisch höchst fragwürdige, doch nunmehr Tatsache gewordene Überlichtgeschwindigkeitstransporterbenutzung Pine-Kirks und Pegg-Scottys widerspricht der Behauptung dieses Shatner-Kirks, dass normale Transporter Materie maximal über eine Reichweite von 25.000km transportieren könnten. Da die entsprechende Formel vom Montgomery Scott dieser Zeitlinie stammte, muss sie eigentlich auch für das Shatnerversum gelten…

Fazit: Mit ein wenig Toleranz für das Ego Shatners kann man „Der Rächer“ tatsächlich lesen. Zwar sind viele Details und Storyentwicklungen mit 'abstrus' noch sehr wohlwollend umschrieben, doch einige andere der hier auf das Tapet gebrachten Ideen können sich durchaus sehen lassen.
Noch immer sind die hier beschrieben Auswirkungen viel zu weitreichend, doch im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist dieses Buch geradezu herausragend und da auch die Übersetzung einigermaßen passabel ist, kann festgehalten werden, dass dieser der bislang angenehmste Roman aus der Feder Shatners war. Sicherlich noch weit weg von Weltliteratur; noch lange nicht in Sichtweite von Star-Trek-Autoren wie David Mack oder Peter David; doch mit den meisten Werken Vornholts, Vardemans oder Weinsteins hält dieser Band mühelos Schritt.

Denkwürdige Zitate:

Er hat schon eine Verschmelzung hinter sich. Mit dem Führer.“ Stron über Picard, S. 159

Photobucket

Verschmelzungen mit Sarek gehören in einem aus der Mode gekommenen Seitenarm unserer Galaxie nun mal zum letzten Schrei

Aber… in seinem Logbuch steht, daß er Sie begraben hat.“
Hat er auch.“
Und…?“
Er hat es allem Anschein nach nicht sehr gut gemacht.“ Christine MacDonald und Kirk, S. 155

Auf abwesende Freunde.“
Und auf Dr. McCoy.“ Kirk und Spock, S. 220

Je länger ich in der Flotte bin, desto niedriger wird mein Dienstgrad.“ Kirk, S. 236

Die E? Was soll das? Fallen der Flotte keine Namen mehr ein?“, Kirk, S. 335

Und während wir darüber streiten, gehen Kulturen unter. Ich habe keine Geduld mehr zum Streiten. Die Zeit ist der endgültige, nicht mehr erneuerbare Rohstoff und sie läuft immer schneller davon.“ Kirk, S. 397f.

Bewertung: Zu ertragen, aber bestenfalls unteres Mittelfeld.

Photobucket

Weiterführende Leseliste:

Shatner 01: Die Asche von Eden
Shatner 02: Die Rückkehr
Shatner 03: Der Rächer
Shatner 04: Das Gespenst
Shatner 05: Dunkler Sieg
Shatner 06: Die Bewahrer
Shatner 07: Sternendämmerung
Shatner 08: Sternennacht
Shatner 09: Sternenfluchten

Kommentare:

  1. Wow, werde selten irgendwo zitiert. Dankeschön :-)

    Du hast aber meines Erachtens den allerersten Shatnerband übersprungen, oder? "Die Asche von Eden" hiess der, sofern ich mich richtig erinnere...

    Liebe Grüsse
    Dominik

    AntwortenLöschen
  2. Recht hast Du natürlich.
    Leider fehlt dieses Werk noch in meiner Sammlung, abba sobald ich es irgenwo rumliegen sehe, werde ich es erwerben und rezensieren. Andererseits hab ja noch genug andere Bücher vom ""Shat", die füllen mir die traurigen Tage bis dahin...

    AntwortenLöschen
  3. Du solltest wirklich mal den allerersten Star Trek-Roman von Shatner lesen. Bei eBay ist der ja immer wieder mal drin.
    Zum Beispiel hier: http://cgi.ebay.de/TASCHENBUCH-STAR-TREK-CLASSIC-DIE-ASCHE-VON-EDEN_W0QQitemZ200381060390QQcmdZViewItemQQptZBelletristik

    AntwortenLöschen
  4. Ich hab schon einen edlen Spender gefunden, der sich bereit erklärt hat, mir sein Exemplar von "Die Asche von Eden" zu leihen. Leider ist er im Moment auf Urlaub, doch bei den vielen begeisterten Stimmen, die ich zu diesem Werk bereits gehört hab, ist es gewiss, dass der nächste Shatnerroman in meiner Liste ebenjener wird...

    AntwortenLöschen
  5. Hallo,

    ich hab die beiden Shatner-Bücher "Die Rückkehr" und "Der Rächer" auch gelesen und bin zu einem genau umgekehrten Schluss wie Du gekommen. "Die Rückkehr" hat mir streckenweise richtig Spaß gemacht, während ich den "Rächer" einfach nur entsetzlich langweilig fand.

    Ich fand die Idee, das Kirk von einer Borg-Romulaner-Allianz reanimiert wird, gar nicht mal so doof, die Überlegung, das man Picard nur mit Kirk schlagen kann - naja, darüber kann man nun streiten - aber interessant ist es alle mal.

    Auch die anderen Shatner-Bücher sind nett zu lesen - nur, wie schon gesagt, der Rächer der fällt bei mir irgendwo hinten über und ich find das Werk irgendwie langweilig.

    Mit freundlichen Grüßen

    Cal

    PS: Ansonsten hast Du eine sehr schmissige Rezension geschrieben und - ich bin beeindruckt.
    Nur ist "Die Rückkehr" in meinen Augen keine assimlierte Borg-Kacke und dieses Buch in meinen Augen einfach nur gefühlte 1701 Seiten Langeweile. ^^

    AntwortenLöschen