Freitag, 8. Oktober 2010

Dämonen der Luft und Finsternis

Buchbesprechung deCandido, Keith R. A.: Dämonen der Luft und Finsternis. Cross Cult, 2001/2010.

Photobucket

Story: Das Universum rückt näher zusammen: Wo eben noch der Warpantrieb nötig war, um von einem System zum anderen zu gelangen, öffnen sich plötzlich allenorts Portale, die Wurmlöchern gleich Abkürzungen innerhalb der Milchstraße bieten. Die Iconianer, jene in Legenden beschriebenen 'Dämonen der Luft und Finsternis' sind zurück - mit verheerenden Folgen. Frachter, die eben noch im Sol-System herumflogen, finden sich plötzlich im Heimatquadranten des Dominions wieder, unerwartete Besucher ohne passendes Federkleid füllen die Krankenhäuser von Armus IX und der von den Malon bequemerweise in einem der Portale verklappte Antimaterieabfall führt zur Zwangsevakuierung einer Menschenkolonie in unmittelbarer Nähe zu DS9.
Doch das Stationspersonal muss nicht nur mit der Mammutaufgabe der Rettung von über drei Millionen Kolonisten zurechtkommen, sondern auch noch mit den kleinen Alltagsproblemen, die jeder mit sich herumschleppt.
So muss sich der Andorianer Shar vor seiner Mutter für seine Entscheidung rechtfertigen, in der Sternenflotte zu dienen, während Kira auf einem Kurztripp in den Delta-Quadranten nicht nur die Urheber der Weltraumverschmutzung zu finden versucht, sondern auch ihren Glauben. Der Jem'Hadar Taran'atar hingegen erkennt während des Kampfes gegen einen am Portal lauernden Hirogen ansatzweise die Motive Odos, ihn auf diese Mission zu senden.
Weitgehend ungerührt von diesen Ereignissen führt hingegen Quark im Auftrag des Orionsyndikats die Verhandlung mit den iconianischen Abgesandten, die allen politischen Mächten ihr Portalnetz zum Verkauf anbieten. Doch groß ist die Verwunderung, als er den Verhandlungsführer der Gegenseite erkennt: Niemand geringeres als sein Vetter und Rivale Gaila wurde engagiert, um das Angebot mit der Weltraummafia auszudiskutieren.
Obwohl die Gespräche gut laufen, muss Quark rasch erkennen, dass Gaila ihm noch immer nachträgt, dass sein eigener Cousin ihn nicht nur finanziell ruinierte, sondern auch zum Ziel von Killerkommandos der Generalin Nassuc machte. Noch bevor es also zu einem Vertragsabschluss kommen kann, findet sich Quark unsinnigen Anschuldigungen ausgesetzt, die seine grünhäutigen Geschäftspartner davon überzeugen, den kleinen Ferengi sofort und für immer mundtot zu machen...

Lobenswerte Aspekte: Keith R. A. DeCandido bleibt seinem Stil treu: Wie bereits in „Die Gesetze der Föderation“ oder „Quintessenz“ setzt der Autor auch in diesem Buch auf geballtes Hintergrundwissen. Die zahlreichen Anspielungen (z.B. um das Beamen bei annähernder Lichtgeschwindigkeit in "Das fremde Gedächtnis", vgl. S. 227), Querverweise (z.B. auf den in „Die Gesetze der Föderation“ angesprochenen Konflikt zwischen Deltanern und Correanern, vgl. S. 29) und Rückblicke (z.B. der ironische Seitenhieb auf Kiras Schwangerschaft, vgl. S. 40) sind so zahlreich wie die Gaststars, zu denen übrigens so erlesene Personen wie Scotty (vgl. S. 34), Garak (vgl. S. 238) oder Mackenzie Calhoun (vgl. S. 31) zählen.
Einer dieser Stars ist hervorzuheben: Gul Macet. Dieser Cardassianer aus der TNG-Episode „Der Rachefeldzug“ ist vor allem deshalb so erwähnenswert, weil er von niemand geringerem als Marc Alaimo verkörpert wurde. Der Schauspieler, der zuvor bereits mehrere Rollen bei TNG übernommen hatte, wurde in erster Linie durch seine Darstellung Gul Dukats berühmt und deCandido versteht es geschickt, mit diesem Umstand literarischen Schabernack zu treiben. Zudem erklärt er diese augenscheinliche Ähnlichkeit, derer selbst Kira (vgl. S. 111) und Nog (vgl. S. 234) gewahr werden, durch Vetternschaft (vgl. S. 121) und lindert dadurch die Erklärungsnot des offiziellen Kanons.
Aber Referenzen auf Folgen, Bücher oder Schauspieler reichen deCandido nicht aus. Der Autor von Büchern und Comics diverser anderer Reihen ließ es sich nicht nehmen, auch eine kleine Ostereier zu verstecken, die diesen Werken gelten.
So hat es mich als großem Freund der Science-Fiction-Serie „Farscape“ sehr gefreut, dass Ro auf einem Schiff namens „Zelbinion“ diente, obgleich ich mir sehr wohl denken kann, warum „[...] dessen Namensgebung ihr niemand hatte erklären können.“.

Photobucket

Doch noch entdeckt: Die Zelbinion

Generell muss man sagen, dass dem Autor ein unterhaltsamer Roman gelungen ist. Natürlich kann nicht jeder der unzähligen Charaktere auf DS9 in so einem Buch ausreichend betrachtet werden und daher ist es nur verständlich, dass sich deCandido die Rosinen herauspickt. Insbesondere Shar, Kira, Taran'atar, Quark und Ro Laren erfahren nähere Ausleuchtung, die mal tiefsinniger (bei den ersten drei Figuren), aber auch mal kurzweiliger (bei den beiden letztgenannten) ausfällt.
Das heißt allerdings noch lange nicht, dass die anderen Charaktere unerwähnt oder gar unbeschäftigt bleiben. So muss sich Vaughn als Krisenmanager beweisen (vgl. z.B. S. 189ff.) und der Trill Ezri erfährt ernsthafte Persönlichkeitsprobleme, die sich aus der eher unfreiwilligen Vereinigung mit dem Dax-Symbionten ergaben (vgl. S. 130ff.).
Als wäre dies noch nicht genug, holt deCandido auch noch einen weiteren, neuen Charakter mit ins Boot - ein Umstand, der folgenden Autoren vielleicht die Arbeit erschweren könnte, hier jedoch gut ins Konzept passt und der Station eine sexy Note verleiht (vgl. S. 239ff.).

Kritikwürdige Aspekte: Auch wenn ich mich prinzipiell über eine Verflechtung mit dem Kanon und an möglichst vielen Referenzen erfreue, muss ich zugeben, dass man hier schnell von der Informationsflut ertränkt werden kann. Grund dafür sind die unzähligen Namen, die vielen Spezies oder zahlreichen Orte, die man irgendwann nur noch unreflektiert hinnimmt. Das ist sehr schade, denn so können kleine Anspielungen wie die auf Farscape (oder jene, die meine Kollegin Ameise in ihrer Rezension ausfindig machen konnte) in der Masse der neuen Eigennamen schnell untergehen.
Trotzdem schafft es dieses Buch auch eindrucksvoll, das Gefühl zu vermitteln, dass man irgendetwas verpasst hat. Grund dafür sind die fehlenden anderen Bücher, die zur „Gateway“-Reihe gehören.
„Dämonen der Luft und Finsternis“ ist nämlich nur ein Roman aus einer ganzen Reihe, die sich mit den Iconia-Portalen näher beschäftigt. Zwar weist der Übersetzer Christian Humberg auf diesen Umstand hin und versichert in einer Fußnote, „Eine Kenntnis der anderen Titel ist für das Verständnis der bei Cross Cult laufenden Buchserien nicht nötig.“ (S. 316) und erwähnt dort ferner, dass der New-Frontier-Teil dieser Reihe wohl ebenfalls auf deutsch erscheinen wird, doch eine Auflösung der epochenübergreifenden Handlung wird dem Leser dadurch verwehrt. Man fragt sich am Ende des Buches nämlich schon irgendwo, ob die Portale nun für immer bleiben oder warum die Voyager sie nicht einfach nutzt, um nach hause zurückzukehren.
In dieser Reihe begründet liegt auch der krassen Bruch innerhalb des Werkes, denn eigentlich gibt es gleich zwei Bücher in einem: Teil 1 "Dämonen der Luft und Finsternis" und Teil 2, "Horn und Elfenbein". Zwar bin ich Cross Cult sehr dankbar dafür, dass sie den zweiten Teil (vgl. S. 253ff.) in diese Ausgabe integrierten, aber ich muss schon zugeben, dass sich dieser stark in Qualität und Aussage vom ersten, eher auf Abenteuer fixierten Teil abhebt.
Zentrales Thema hier ist nämlich die bajoranische Religion um die Propheten – ein heikles Thema in meinen Augen. Der religiöse Aspekt Deep Space Nines war für mich stets ein Makel an der Serie, zumal Folgen wie „Heilige Visionen“ eher erschreckend esoterisch daherkamen, als sich ernsthaft mit der Materie 'Religiösität' auseinanderzusetzen.
Dummerweise setzt sich dies plötzlich in Buchform fort. Anstatt den eingeschlagenen Kurs einer kritischen Auseinandersetzung, der mit „Offenbarung“ eingschlagen wurde, weiterzufahren, knüpft „Horn und Elfenbein“ offen an der erwähnten Episode an (vgl. S. 291ff.) und verliert sich in einer schwülstigen Propheten-Vision, ohne diese adäquat in Beziehung zur Problematik des Paria-Status' der Stationskommandantin zu setzen. Da bleibt nur die Hoffnung, dass kommende Romane diese Lücke schließen.
Als Europäer störte mich ferner der Disneypark an Vorurteilen, den der nach seinem Namen selbst italienischstämmige deCandido hier 'Europa Nova' nennt. Neben kitschigen Stereotypen um flirtende Südländer (vgl. S. 136f.) espressosüchtige Großfamilien (vgl. S. 137f.) oder novoneogotischer Architektur (vgl. S. 73) kann man dieses 'Neue Europa' kaum mehr als ein größeres Bauerndorf mit italienischem, oder bestenfalls spanischen Ortsnamen schimpfen. Wenn es dem Autor nur darum gegangen sein sollte, seine Klischees auszuleben, hätte er den Planeten auch Italia Minor oder Mezzogiorno Nova nennen können.
Was mir allerdings noch mehr als political correctness gefehlt hat, war ein abschließender Essay, wie ihn Julian Wangler oft für die verschiedenen bislang erschienenen Werke verfasste. So etwas wäre sicherlich hilfreich gewesen, und selbst Themen gäbe es zur Genüge.
Beispielsweise hätte man etwas über die Andorianer und ihre Populationskrise verfassen können, untergegangene Zivilsationen wie Iconianer näher betrachten müssen oder die Geschichte Bajors näher erläutern sollen.
Das Fehlen dieses Schlusspunktes ist betrüblich, denn diese finalen Bemerkungen waren stets etwas, was die Cross-Cult-Bücher von den Heyne-Vorgängern und sogar den amerikanischen Originalen abhob.

Übersetzung: Wenn Christian Humberg übersetzt, gibt es kaum etwas zu beanstanden. Die Fehler sind minimal wie etwa „sinbd“ (S. 159); und auch wenn Bezeichnungen wie „Fremdoffizier“ (S. 31) und „Medikit“ (statt 'Medkit', S. 40) etwas an Heyne erinnern, liegen qualitativ Welten, wenn nicht Galaxien, zwischen beiden Produkten.
Allerdings frage ich mich schon, warum „Root Beer“ (S. 64) unübertragen blieb, während aus „birch beer“ „Kräuterbier“ (S. 249) wurde. Auch was sich hinter dem Begriff „ignorante Stoffel“ (S. 31) verbirgt, muss man mir ollem Zoni wohl nochmal erklären.
Aber diese beiden Beispiele sind ein Zeugnis jener Eigeninitiative, die ich mir bei Übersetzern wünsche, und daher kann man sie auch nicht ankreiden.
Dann schon eher, dass die Begriffe „Shelliak“ (statt 'Sheliak', S. 62) und „Paluku“ (statt 'Palukoo', S. 287) in fehlerhaften Schreibweisen aus dem Original entnommen wurde. Nicht umsonst gibt es heutzutage Memory Alpha; hier hätte mich eine Korrektur wirklich einmal gefreut.

Anachronismen: Viel gibt es bei einem so gründlichen Autoren wirklich nicht zu beanstanden.
Der einzig wirklich erwähnenswerte Widerspruch ist der Umstand, dass die Orionerin Treir als unabhängige Sklavin des einflussreichen Malic beschrieben wird. Sie ist eine previligierte Hure in einer patriarchalisch organisierten Mafia, der sie Dank Quark und Ro Laren entkommen konnte.
Betrachtet man die Enterprise-Episode „Die Verbindung“, ergibt sich jedoch ein ganz anderes Bild: Die starken Pheromone der Orionerinnen lassen sie zu den eigentlichen Lenkern und Herrschern einer orionischen Gesellschaft werden, in der Männer nur betörte Vollstrecker weiblicher Befehle sind.
Für diesen Widerspruch kann man deCandido allerdings keinen Vorwurf machen, denn sein 2001 in den USA erschienenes Buch konnte unmöglich die Entwicklung der 2004 erstmalig ausgestrahlten Folge vorwegnehmen.
Dafür ließ der Autor jedoch an anderer Stelle Nachlässigkeit walten: Während er den Malon ein eigenes Entfernungsmaß zugesteht (vgl. S. 17), verwenden die Bajoraner der Vorzeit sehr menschliche Kilometer (vgl. S. 288).

Fazit: In gewohnter Art und Weise hat sich Keith R.A. deCandido wieder einmal der Kanon zunutze gemacht und daraus einen unterhaltsamen und würdigen vierten Band der Deep-Space-Nine-Reihe zusammengeschustert.
Allerdings weicht „Dämonen der Luft und Finsternis“ etwas vom Weg ab, den die vorherigen Bände eingeschlagen haben und kehrt besonders im zweiten und schwächeren Teil „Horn und Elfenbein“ zu den esoterischen Ansätzen zurück, die bereits in der Serie mehr schlecht als recht funktionierten.
Ferner fehlt dem Ende die Auflösung jenes Handlungsstranges, der sich mit den Iconia-Portalen beschäftigt und auch die Schlussessays, die die bisherigen Star-Trek-Romane von Cross Cult so besonders gemacht haben, hätten dem Leser das Verständnis erleichtern können.

Denkwürdige Zitate:

Die etablierten Routinen sind nur Richtwerte. Dein Job als Ingenieur besteht darin, bessere Alternativen zu finden.
Scotty, S. 26

Er ist nah. Das fühle ich in der … Uff!
Alpha-Hirogen, S. 170

Wissen Sie, wer diese Wesen waren?
Ihre Schlacht ist geschlagen. Sie können ihr Leben nicht zurückgewinnen. Unser Kampf dauert jedoch noch an.“
Kira und Taran'atar, S. 174

Wenn Sie Commander werden, operiert man Ihnen den Knochen aus dem Leib, der dafür sorgt, dass Sie Ihre Befehle erklären.
Vaughn, S. 194

Photobucket

Commander Turon47

Bewertung: Ein gutes Argument für die Gateway-Reihe.

Photobucket

Weiterführende Leseliste:

DS9, Staffel Acht, 01: Offenbarung, Buch 1
DS9, Staffel Acht, 02: Offenbarung, Buch 2
DS9, Staffel Acht, 03: Der Abgrund
DS9, Staffel Acht 04: Dämonen der Luft und Finsternis
DS9, Staffel Acht, 05: Mission Gamma I: Zwielicht
DS9, Staffel Acht, 06: Mission Gamma II: Dieser Graue Geist

Kommentare:

  1. So, nun bin ich auch mit dem Roman fertiggeworden. So richtig weiß ich noch nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Es ist einerseits sehr unterhaltsam geschrieben und wird nie langweilig, andererseits bin ich einigermaßen über den zweiten Teil "Horn und Elfenbein" verwirrt. Erstens unterscheidet er sich wirklich sehr vom ersten Teil des Buches, und zweitens konnte ich, genau wie Du, immer sehr wenig mit den religiösen Aspekten von DS9 anfangen. Um ehrlich zu sein, war dieses Drumherum mit Propheten, Drehkörpern und Abgesandten immer der Grund, warum mir die Bajoraner regelmäßig auf den Keks gingen. Andererseits bin ich ein großer Fan von Zeitreisen, und das rettet diese "Horn und Elfenbein"-Story fast schon wieder...

    Hmmm, ich ahne schon, dass mir eine Rezi zu diesem Roman sehr schwer fallen wird...

    AntwortenLöschen
  2. Moin Ameise!

    Ich verstehe dein Dilemma recht gut. Zum einen erfährt man was über die bajoranische Frühgeschichte, muss sich dafür aber mit den Propheten herumschlagen. Vielleicht hilft dir das:
    Ich hatte kurzzeitig überlegt, beide Teile einzeln zu bewerten, weil ich die beiden Geschichten als zu stark unabhängig voneinander empfand. Erst als ich sah, dass ich mit so etwas schon früher (bei anderen Büchern) hätte anfangen müssen, habe ich mich für eine vollständige Bewertung entschieden. Wenn Du aber so mit Dir haderst, kannst damit Dein Dilemma lösen und die Spreu vom Weizen trennen, denn so lässt sich "Horn und Elfenbein" besser herausstellen.
    So oder so bin ich schon jetzt gespannt auf Deine Rezension...

    AntwortenLöschen
  3. Puh, fertig! Dein Tipp mit der getrennten Bewertung ist eine gute Idee, aber da das Buch hierzulande als EIN Roman erschien, bekommt es auch von mir eine Gesamtbewertung.

    AntwortenLöschen
  4. Und jetzt hab auch ich das Buch durch. Neue Rekordzeit für mich, weil hat nur 1,5 Wochen gedauert. (Ich war von "Ein Stich zur rechten Zeit" noch so angestachelt. ;-) )

    Deine Rezension trifft es mal wieder auf den Punkt. Auch ich habe den ersten Teil als qualitativ hochwertiger empfunden. Die Portale-Geschichte wirkt ingesamt tatsächlich nicht ganz zu Ende erzählt, aber wie könnte man es besser machen? Der New Frontier Roman soll ja dann (2013? 2014?) kommen und eventuell könnte man dann noch den TNG-Roman nachschieben. In beiden Büchern integriert man dann am besten auch noch die jeweilige Kurzgeschichte aus dem 7.Gateway-Teil. Aber Voyager und TOS sind ja bei Cross Cult noch gar nicht unterwegs. Und vermutlich gibt es da auch andere Romane, die man eher veröffentlichen würde.

    Zum Buch...
    Der erste Teil ist unterhaltsam, spannend und macht Spaß. Die Erzählweise ist kompakt und hat kaum längen. Hat mir sehr gefallen.

    Vom zweiten Teil hingegen habe ich so den Eindruck, dass da eine Geschichte zusammengekürzt wurde. Vermutlich wurde sie es auch, um zusammen mit den anderen Kurzgeschichten in den 7.Gateways zu passen. Zwar hatte ich zwischenzeitlich mal vergessen, dass Kira da eigentlich in der falschen Zeit ist und das Abenteuer interessiert mitverfolgt. Aber dann wird gleich wieder unterbrochen, ein Zeitsprung gemacht und die Spannung abgewürgt.

    Diese ganzen Propheten- und Glaubenssachen finde ich auch ziemlich nervig. Sind aber ein hausgemachtes Problem von DS9 und lassen sich wohl kaum umgehen, wenn Captain Sisko der Abgesandte ist und die Bajoraner die Wurmlochwesen aus dem Wurmloch anbeten.

    AntwortenLöschen